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Technologienetzwerk für nachhaltige Unternehmensentwicklung durch Forschung, Kooperation und Innovation
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2. Ausgabe 2025 | Dezember |
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Wir wünschen unseren Mitgliedern und Partnern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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Erfahrungsaustausch „Nachhaltigkeit und Zirkularität gestalten“, Treffen Nr. 4
Do, 12.02.2026, 13:00-17:00 Uhr Ferrum-Edelstahlhärterei GmbH, Augustdorf
Im Rahmen unserer Erfahrungsaustauschgruppe können Sie sich mit weiteren Unternehmen zu Herausforderungen und Fragestellungen mit Blick auf die Themen Nachhaltigkeit und Zirkularität austauschen. Blicken Sie „über den Tellerrand“, lassen Sie sich durch die Beiträge der anderen inspirieren und nutzen Sie die Chance des voneinander Lernens! Das Angebot richtet sich ausschließlich an produzierende Unternehmen - ein Quereinstieg ist möglich. Schwerpunkte des 4. Treffens sind u.a.
- Unternehmensrundgang
- Vorstellung der aktuellen Ansätze zur Nutzung industrieller Abwärme
- Berichterstattung nach DNK und Umgang mit dem VSME Standard
- Umgang mit Green Claims und der EmpCo-Richtlinie (Vermeidung von Greenwashing)
- Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells
Anmeldung: Ulrike Künnemann, InnoZent OWL e.V., Tel. 05251 – 2055 915 , E-Mail
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Neue Geschäftsmodelle durch die Kreislaufwirtschaft - Produktionsabfälle als Nebenprodukte vermarktenDi, 24.02.2026, 13:00-16:00 Uhr, optionale Werksführung ab 16:00 Uhr Technologie- und Wissenszentrum Follmann Gruppe, Zum Industriehafen 8, 32423 MindenViele Unternehmen zahlen hohe Summen für die Entsorgung von Produktionsabfällen. Gleichzeitig gehen damit wertvolle Rohstoffe verloren. Bislang wird noch zu wenig hinterfragt, ob diese Stoffe gewinnbringend als Nebenprodukte in anderen Industrien zum Einsatz kommen könnten. Das muss nicht sein! Wir möchten Sie inspirieren, diese Rohstoffe und Stoffströme zukünftig als Ressource und Umweltvorteil zu nutzen und daraus gleichzeitig ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln.
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Steuerliche Forschungszulage: Wichtigste Änderungen ab 2026
Ab 2026 treten umfangreiche Verbesserungen der steuerlichen Forschungszulage in Kraft. Diese gehen auf das Wachstumschancengesetz (beschlossen am 22. März 2024) sowie ein steuerliches Investitionsprogramm 2025 („Wachstumsbooster“) zurück. Dadurch werden Förderhöchstbeträge erhöht und förderfähige Kosten ausgeweitet, insbesondere zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
Die wichtigsten Neuerungen ab 2026 im Überblick:
- Erhöhte Förderobergrenze: Die maximal berücksichtigungsfähigen FuE-Aufwendungen werden für Ausgaben, die ab 1. Januar 2026 entstehen, auf 12 Mio. € pro Jahr angehoben (zuvor 10 Mio. €). Bei einem Fördersatz von 25 % entspricht dies einer maximalen jährlichen Forschungszulage von 3 Mio. €.
- Höherer Fördersatz für KMU: Kleine und mittlere Unternehmen können zusätzlich 10 Prozentpunkte mehr Förderung erhalten und damit 35 % der Bemessungsgrundlage geltend machen (statt 25 %). Damit erhöht sich die maximale Zulage für KMU auf bis zu 4,2 Mio. € pro Jahr.
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Andreas Keil im Vorstand von Trusted Cloud bestätigt
Am Freitag, 12.12.2025, ist Andreas Keil als Vertreter von InnoZent OWL e.V. in den Vorstand des Trusted Cloud e.V. wiedergewählt worden. Die Trusted Cloud-Initiative entstand vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung von Cloud Computing und dem Wunsch der Bundesregierung, dessen wirtschaftliches Potenzial für Unternehmen und Behörden in Deutschland zu erschließen. Ziel der Trusted Cloud-Initiative war und ist es vor allem, Transparenz und Vertrauen in Cloud-Technologien zu schaffen und deren breitere Nutzung – insbesondere durch mittelständische Unternehmen – zu ermöglichen. Dazu rief das damalige BMWi im September 2010 das Technologieprogramm „Sichere Internet-Dienste – Sicheres Cloud Computing für Mittelstand und öffentlichen Sektor (Trusted Cloud)“ ins Leben, in dessen Rahmen 14 Pilotprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 100 Mio. € umgesetzt wurden. Nach Abschluss des Technologieprogramms Ende 2015 wurden dessen Kernresultate in nachhaltige Strukturen überführt. Zum einen initiierte das BMWi ein Gütesiegel für vertrauenswürdige Cloud Services (Trusted Cloud-Label), zum anderen wurde dafür der Trägerverein „Kompetenznetzwerk Trusted Cloud e. V.“ gegründet, bei dem InnoZent OWL Gründungsmitglied ist. Das Kompetenznetzwerk übernahm die Verantwortung, die entwickelten Kriterien und Erkenntnisse des Programms in die Praxis umzusetzen – etwa durch Betreiben einer Online-Plattform und Vergabe des Labels. Das BMWi blieb weiterhin als Schirmherr und Unterstützer aktiv beteiligt.
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InnoZent OWL Mitglied insensiv - Intelligente Bildverarbeitung als Systemkompetenz
Die Anforderungen an moderne Kameratechnologien steigen kontinuierlich: Sie müssen präzise, effizient und gleichzeitig nachhaltig arbeiten. Besonders in sensiblen Bereichen wie der Umweltüberwachung, bei Rücknahmeprozessen oder industrieller Qualitätssicherung sind Standardlösungen oft nicht mehr ausreichend. Intelligente Systeme, die flexibel und zuverlässig komplexe Aufgaben übernehmen, gewinnen daher an Bedeutung. Die insensiv GmbH aus Bielefeld, in Deutschland Marktführer für Erkennungstechnologie zur Verifizierung von Pfandgebinden am Leergutautomaten, zeigt mit innovativer Bildverarbeitung, wie solche Herausforderungen gelöst werden können – und das über die klassische Automatisierung hinaus
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Abbildung 1: Schematischer Ablauf der Batterieerkennung
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Technologische Ansätze zur Batterieerkennung im Projekt BattOut
Nach den bisherigen Updates zum aktuellen Stand des Projektes BattOut soll es in diesem Teil der Beitragsreihe um Einblicke in die Technologieentwicklung gehen. Dabei wird die technologische Herausforderung beschrieben und es wird auf die gewählten Ansätze zur Bewältigung der Problemstellung eingegangen. BattOut ist nicht das erste Projekt, das sich mit der Frage der Erkennung batteriehaltiger Elektroaltgeräte beschäftigt. Sowohl in der wissenschaftlichen Literatur als auch auf dem Markt lassen sich Systeme finden, die die Grundproblematik der Batterieerkennung lösen wollen. Allerdings unterscheiden sich diese Ansätze zum einen in ihrem Einsatzgebiet – oftmals in geschlossenen Sortieranlagen –; beispielhaft dafür ist z.B. die Firma WeSort.ai oder das EU-Projekt GRINNER. Zum anderen nutzen diese Systeme – von sehr vereinzelten Konzepten in der Literatur abgesehen – Röntgentransmission, um die Batterien in den Geräten direkt mittels ihrer Strukturmerkmale auf den Röntgenbildern zu detektieren
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Foto IHK Lippe zu Detmold
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Wie Gemeinwohlökonomie und Lean Management auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft einzahlen
Nachbericht 3. Treffen der Erfahrungsaustauschgruppe „Nachhaltigkeit und Zirkularität gestalten“.
Sechs Unternehmensvertreter, die IHK Lippe zu Detmold, die Effizienz-Agentur NRW und InnoZent OWL e.V. trafen sich am 25.09.2025 zum dritten Treffen der Erfahrungsaustauschgruppe „Nachhaltigkeit und Zirkularität gestalten“ bei der senne products GmbH in Hövelhof. Die senne products GmbH ist ein Spezialist für individuelle und nachhaltige Kunststofflösungen in verschiedenen Bereichen wie Visual Management, Büromaterialien, Sonderanfertigungen oder Konvertierung mit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Hövelhof. Das Unternehmen bietet seit zwei Jahren ein ISCC PLUS (International Sustainability & Carbon Certification) zertifiziertes Vinyl an, das biobasiert durch einen besonders hohen Anteil von Holzöl ist, ökobilanzsicher und eine ausweisbare CO2 Reduktion für Scope 3 mitbringt
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Veröffentlichung Quick Check für eine digitale und nachhaltige Transformation
Im Rahmen der dualen Transformation werden Nachhaltigkeit und Digitalisierung gemeinsam und strategisch im Unternehmen vorangetrieben. Es handelt sich hierbei um ein ganzheitliches Umdenken von Prozessen und Strukturen. Mit dem im Projekt DualStrat entwickeltem Quick Check können Sie den individuellen Stand der dualen Transformation Ihres Unternehmens innerhalb von 20 bis 30 Minuten erfahren.
Wie gut sind Sie bereits hinsichtlich einer nachhaltigen und digitalen Zukunft aufgestellt und wo liegen Potenziale für Ihr Unternehmen?
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Nachbericht zum 5. Industriearbeitskreistreffen: Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten bei Hettich & intensive Diskussionsrunden
Am 09.10.2025 fand das 5. Treffen des Industriearbeitskreises im Rahmen des it’s OWL Projekts „DualStrat“ statt. Hierzu trafen sich 23 Vertreterinnen und Vertreter von 9 Unternehmen und 4 Forschungseinrichtungen bei der Hettich Unternehmensgruppe in Kirchlengern. Hettich, ein Familienunternehmen in vierter Generation, ist spezialisiert für Möbelbeschläge und produziert u. a. Scharniere, Schubkasten-, Führungs- oder Schiebetürsysteme. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen ca. 8.400 Mitarbeitende in 26 Ländern, davon rund 2.700 am Heimat-Standort Kirchlengern / Bünde. Nachhaltigkeit und nachhaltiges Handeln unter sozialen („Wir sorgen für uns“), gesellschaftlichen („Wir sorgen für andere“) und ökologischen („Wir sorgen für die Umwelt“) Aspekten sind bei Hettich fest verankert. Seit rund 30 Jahren ist das Umweltmanagement des Unternehmens bereits EMAS zertifiziert, die Treibhausgasemissionen (Scope 1 + 2) an den weltweiten Standorten wurden zwischen 2016 und 2024 um mehr als 40 % reduziert und Photovoltaikanlagen installiert
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Das GoProZero Projektteam zu Gast bei der ZF Friedrichshafen AG am Standort Bielefeld
Knapp 20 Mitglieder des GoProZero Projektteams besuchten am 25.11.2025 die ZF Friedrichshafen AG am Standort Bielefeld und bekamen einen intensiven Einblick in die R-Strategie „Remanufacturing“. Die ZF Friedrichshafen AG hat sich am Standort Bielefeld auf die Aufarbeitung von gebrauchten Kupplungsaggregaten und Drehmomentwandlern spezialisiert. Das 1915 gegründete Unternehmen ist mit ca. 169.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 160 Standorten in etwa. 30 Ländern vertreten. Bielefeld zählt mit einer rund 200-köpfigen Belegschaft zu den weltweit 25 nachhaltigkeits-orientierten „Remanufacturing“-Zentren. Hier werden Produkte in ihre Einzelkomponenten zerlegt, gereinigt, geprüft, aufgearbeitet und wieder montiert
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Projekt KMU.kompetent.sicher
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Sichtbar auf Europas Leitmesse für IT-Sicherheit: KMU.kompetent.sicher auf der it-sa 2025
Vom 7. bis 9. Oktober 2025 war unser Projekt „KMU.kompetent.sicher“ Teil der it-sa in Nürnberg, der führenden europäischen Fachmesse für IT-Sicherheit. Gemeinsam mit der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand und weiteren Fokusprojekten präsentierten wir aktuelle Entwicklungen und Unterstützungsangebote rund um das Thema Cybersicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen. Die it-sa ist ein zentraler Treffpunkt für Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Forschung, Verwaltung und Politik. Für uns bot sie die Möglichkeit, innovative Lösungsansätze und unsere praxisnahe Schulungsplattform für den Mittelstand einem breiten Fachpublikum vorzustellen – und zugleich wertvolle Kontakte in neue Branchen und Netzwerke zu knüpfen
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Bild von Joachim Schnürle auf Pixabay
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Projekt KMU.kompetent.sicher
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„Netzwerk Cyber Security OWL“ startet mit Auftakt am 30. Oktober
Cyber Security gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Angriffe auf Unternehmen, Verwaltungen und Forschungseinrichtungen nehmen stetig zu – gleichzeitig steigt der Druck, digitale Systeme widerstandsfähig und sicher zu gestalten. In Ostwestfalen-Lippe gibt es bereits viele Akteure, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen. Was bisher jedoch fehlt, ist eine gemeinsame Plattform, die Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Sektor miteinander ins Gespräch bringt und den Erfahrungsaustausch untereinander ermöglicht. Genau hier setzt das neue „Netzwerk Cyber Security OWL“ an, das wir gemeinsam mit der Innovationsmanufaktur Gütersloh (IMA GT), der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld und der Qseidon GmbH ins Leben rufen werden. Das Ziel des Netzwerks ist es, Menschen mit Verantwortung im Bereich Informations- und Cybersicherheit zusammenzuführen, den Wissenstransfer in der Region zu stärken und den persönlichen Austausch zu fördern
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Foto Michael Welslau / Danijel Wetter
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Projekt SchuBS® - Schule und Betrieb am Samstag
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SchuBS® .digital 2025 – Erfolgreiche Teilnahme von 25 Schüler*innen aus 14 Schulen
Seit Februar haben 15 Schüler und 9 Schülerinnen erfolgreich am Berufsorientierungsprogramm SchuBS® .digital 2025 teilgenommen. An 15 Samstagen lernten die Jugendlichen zwölf Unternehmen und Institutionen rund um die IT-Branche kennen. Dabei konnten sie sich praktisch erproben, Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder und Unternehmenskulturen gewinnen und wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft sammeln
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Foto Claudia Höhne/Körber-Stiftung
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Projekt SchuBS® - Schule und Betrieb am Samstag
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Projekt SchuBS® leistet wirkungsvolle Netzwerkarbeit in der MINT-Bildung - zdi.Paderborn erhält Auszeichnung der Körber-Stiftung MINT-Bildung
Hamburg, 25. September 2025. Mit der Ausschreibung MINT-Regionen wirken! zeichnet die Körber-Stiftung in diesem Jahr zum dritten Mal Beispiele vorbildlicher Netzwerkarbeit für die MINT-Bildung aus. MINT steht hierbei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Unter dem Motto „Ausbildung stärken!“ wählte eine fachkundige Jury aus insgesamt 27 Bewerbungen fünf MINT-Regionen aus, die durch kluge und innovative Netzwerkarbeit maßgeblich dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler für MINT-Berufe zu gewinnen – darunter das zdi-Zentrum der Wirtschaftsförderung Paderborn
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